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Nadine Pichler

Nadine Pichler

Lehre (mit Matura) im Bereich Stahlbau/Schweißtechnik bei Siemens

Ich bin durch meinen Cousin auf diesen Beruf aufmerksam geworden. Nachdem ich in der Firma geschnuppert habe, wusste ich gleich, dass das für mich passt. Dass es eine Arbeit im technischen Bereich ist, war für mich nie ein Thema beziehungsweise Hindernis. Zurzeit arbeite ich in einer unserer Schweißerhallen, heute war ich schon unten beim Schweißroboter, habe geschliffen und gefräst. Wir durchlaufen während der Lehre unterschiedliche Stationen, schweißen und prüfen Fahrwerke.

Mir gefällt die Abwechslung, man macht nicht jeden Tag dasselbe und hat so viele Möglichkeiten, Neues zu lernen. In meinem Unternehmen wird uns auch darüber hinaus viel geboten, Sport oder auch Englisch-Kurse. Sie unterstützen mich aber auch bei meiner Lehre mit Matura, das klappt wirklich gut. Wir sind auch gut aufgestellt, was den Frauenanteil betrifft, pro Lehrjahr sind es drei. Ich glaube wirklich, dass es heutzutage nichts Besonderes mehr ist, als Mädchen einen technischen Beruf zu ergreifen. Ich bin überzeugt, dass das akzeptiert wird – so, wie wenn ein Mann als Friseur arbeitet.

Vor der Berufsschule braucht man auch überhaupt keine Angst zu haben. Es ist halt – naja – wie Schule halt eben so ist. Ich komme ja sogar zweimal in die Berufsschule, einmal für Stahlbau und einmal für Schweißtechnik. Da gibt es keine Probleme. In meiner Freizeit gehe ich dann zum Geräteturnen, das mache ich schon, seit ich sieben Jahre alt bin. Früher war ich auch häufig auf Wettbewerben. Außerdem gehe ich gerne Laufen.

Im Job nützt es mir, dass ich hartnäckig bin, und ich gebe einfach immer mein Bestes. Der technische Bereich bietet meiner Meinung nach mehr Herausforderungen und bessere Chancen für die Zukunft. Nach der Lehre und meiner Matura könnte ich mir ein Studium vorstellen.

Aufgezeichnet von Tanja Unterweger

 

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