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Mitarbeiterintegration

Mitarbeiterintegration

 

Die ersten Tage und Wochen im Unternehmen werden für neue Mitarbeiterinnen so gestaltet, dass eine rasche Integration möglich ist – fachlich wie auch persönlich. Eine gelungene erste Phase bildet die Basis für Motivation, Leistungsbereitschaft und die Entwicklung von Bindung zum Arbeitgeber.

 

Vor dem 1. Arbeitstag:

  • Setzen Sie einen Einschulungsprozess auf, in dem Ablauf und Verantwortlichkeiten klar geregelt sind.
  • Schulen Sie die verantwortliche Führungskraft/AusbildnerIn auf die Einschulungsphase. Die Verwendung von Checklisten und das Führen von Feedbackgesprächen erleichtert beiden Seiten das Ankommen.
  • Stellen Sie eine MitarbeiterInnenmappe mit den wichtigsten Informationen zusammen, die eine rasche Orientierung im Betrieb ermöglicht.
  • Checken Sie, ob die Arbeitsumgebung (Sanitärräume, Umkleidemöglichkeit etc.) frauenadäquat ist.
  • Bestellen Sie Arbeitskleidung für Frauen in entsprechenden Größen und Passformen, in denen sie sich wohlfühlen und ernst genommen werden.
  • Senden Sie dem Mädchen vor Dienststart einen Willkommensbrief und relevante Unternehmensinformationen/Unterlagen zu.
  • Überlegen Sie, ob das Mädchen bereits vor Dienststart an (Firmen-)Veranstaltungen teilnehmen kann (ev. mit Eltern, Freund, Partner).
  • Kündigen Sie den Dienstantritt der neuen Mitarbeiterin frühzeitig im Unternehmen an, z.B. via Intranet, Aushang, Team-Meeting etc.
  • Falls Sie schon eine Facharbeiterin im technischen/handwerklichen Bereich im Betrieb beschäftigen, fragen Sie sie, ob sie sich als Ansprechperson bzw. als Mentorin/Patin für das Lehrmädchen zur Verfügung stellt.

Am 1. Tag:

  • Überraschen Sie Ihre neue Mitarbeiterin mit einem Goodie/Willkommensgeschenk.
  • Die verantwortliche Führungskraft und das Team sollten sich speziell am ersten Tag Zeit nehmen für die Begrüßung und ev. ein gemeinsames Mittagessen mit dem Mädchen.
  • Stellen Sie das Mädchen den wichtigsten Personen im Haus persönlich vor.
  • Machen Sie das Mädchen mit seinem Arbeitsplatz vertraut, statten sie es mit den wichtigsten Arbeitsmitteln aus und unterweisen Sie es in den Ablauf der ersten Arbeitswoche.
  • Falls Sie eine/n MentorIn als Vertrauensperson definiert haben, stellen Sie sie/ihn dem Mädchen vor und erläutern Sie Rolle und Zuständigkeiten (z.B. Austausch und Unterstützung im Alltag, u.a. auch zu frauenspezifischen Themen).

Einschulungsphase:

  • Klären Sie mit Ihren Lehrlingen die gegenseitigen Vorstellungen und Erwartungshaltungen und sprechen Sie auch die "Sonnen- und Schattenseiten" des Berufes an.
  • Gerade in der Anfangszeit ist jeder Erfahrungsaustausch wertvoll. Vielleicht können Sie ein Treffen der Lehrmädchen außerhalb der Arbeitszeit organisieren, z.B. Lehrmädchenevent, Technikerinnenstammtisch etc..
  • Reden Sie mit Ihrem Lehrmädchen! Sorgen Sie in regelmäßigen Feedbackgesprächen dafür, dass das Mädchen weiß, wo es steht, was es schon gut kann und wie es aus Fehlern lernen kann.
  • Stellen Sie Fragen! Holen Sie sich auch umgekehrt Feedback vom Mädchen ein. Gerade in der Startphase kann man sehr viel darüber erfahren, was bei Mädchen gut ankommt und was man noch besser machen könnte.
  • Erkundigen Sie sich bei der jungen Frau, wie es ihr in der Berufsschule geht. Die Situation, sich allein als Mädchen in einer männerdominierten Umgebung zu befinden, ohne vertrautes Umfeld, ist nicht immer einfach.
  • Halten Sie den Kontakt zu den Eltern. Zufriedene Eltern werden Werbung für den Lehrbetrieb der Tochter machen und so einen wertvollen Beitrag zu Ihrem Unternehmensimage leisten.
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